Beindruckendes von der Herbstreise: Unterwegs im Dreiländereck Deutschland, Schweiz und Frankreich



Ein paar Tage im Dreiländereck Schwarzwald, Kaiserstuhl, Basel, Elsaß erleben, dazu Station machen in Freiburg, Basel und Colmar und in der Pfarre St. Nikolaus in Urdorf bei Zürich gemischt mit gutem Essen, erlesenen Weinen und einem frischen Bier aus einer traditionellen Hausbrauerei ...
Diese Mischung war das Thema unserer diesjährigen Herbstreise.

 

Der erste Tag führte uns durch den leider sehr verregneten Schwarzwald zunächst nach St. Blasien, wo wir den "Dom des Schwarzwaldes" besichtigten. Der großartige Kuppelbau ganz in Weiß erinnert an das Pantheon und prägt den gesamten Ort. Abschließend ging es weiter nach Freiburg, wo wir für vier Tage Quartier bezogen.

 

Auch in Freiburg mußten wir uns erstmal bei der Stadtführung durch viel Regen und Kälte kämpfen, waren aber trotzdem beeindruckt von der Geschichte der Stadt und vieler herausragender Gebäude, allen voran die Kathedrale des Erzbistums Freiburg, dem Freiburger Münster. Auf eine kleine Besonderheit beim Gehen durch die Stadt muss man in Freiburg immer achten; normal schaut man nach oben, in Freiburg ist der Blick dagegen oft nach unten gerichtet, und das ist notwendig, ist doch die gesamte Innenstadt von einem System aus kleinen Wasserkanälen durchzogen, die früher der Versorgung der Stadt mit Wasser für Gebrauchszwecke dienten. Am Nachmittag fuhren wir dann in den Kaiserstuhl nach Oberbergen. Diese einmalige Landschaft befindet sich in einem Vulkankrater und bietet mit seinem Lavagestein beste Böden für den Wein. Nach der Besichtigung eines Weinberges probierten wir verschiedene Weine der Familie Vogel und genossen deren hervorragende Flammenkuchen.

 

Basel ist das große wirtschaftliche Zentrum der Nordwestschweiz und mit dem größten Binnenhafen des Landes zum einen das Tor der Schweiz zur Welt, aber auch bedingt durch die günstige Verkehrsanbindung über den Rhein der bedeutendste Chemiestandort des Landes. Basel hat aber auch eine wunderschöne Altstadt, die sich über den Rhein erhebt und mit dem berühmten Basler Münster eine beeindruckende Kirche besitzt. Das ganze Panorama der Stadt konnten wir in einer Schiffahrt auf dem Rhein von der Staustufe in Birsfelden bis zum Dreiländereck in Weil am Rhein genießen. Am Abend besuchten wir die Hausbrauerei Feierling in der Freiburger Altstadt und genossen Freiburger Spezialitäten.

 

Am Samstag fuhren wir ins Elsaß und machten erstmal in der Hauptstadt des Departements Haut-Rhin, Colmar, Station. Colmar besticht durch seine engen, romantischen Gassen. Die vielen kleinen Läden laden zum Bummeln und Einkaufen ein. Absoluter Höhepunkt ist aber das neugestaltete Museum Unterlinden mit dem weltberühmten Isenheimer Altar von Matthias Grünewald. Da kann man nur stehen, schauen und staunen. Von Colmar ging unsere Fahrt weiter in den Süden des Elsaß zu den Gartenanlagen von Wesseling und zum Abendessen in die Ferme Auberge "Le Markstein" am Höhepunkt der Routes des Cretes in den Vogesen. Wunderbar das Essen in der Ferme und die Aussicht von oben der Kammstraße runter in das Rheintal. Auf der Rückfahrt über die Routes des Cretes lag das Lichtermeer der Stadt Mühlhausen vor uns – ein unvergesslicher Anblick.

 

Auf unserer Heimfahrt am Sonntag machten wir Station bei unserem Studiengenossen Pfarrer Dr. Max Kroiss in seiner Pfarre St. Nikolaus von der Flüe in Urdorf bei Zürich. Max Kroiss zeigte uns seine Kirche mit beeindruckenden Glasmalereien und Pfarre und erzählte uns die Geschichte des Patrons St. Nikolaus. Nach einem Ehrengeläute der Kirchenglocken machten wir Mittagsstation im Kloster Fahr unweit von Urdorf. Lieber Max, vielen Dank für den Besuch in Deiner Pfarre!

 

Eine wunderschöne Fahrt ist wieder zu Ende gegangen, bestens organisiert und vorbereitet von unserer langjährigen Reiseleiterin Frau Fischer – Reinhild ein herzliches Dankeschön für alles! Auf den kurvenreichen Strecken des Schwarzwaldes und im Elsaß war wieder das ganze Können und die Erfahrung unseres Fahrers Herrn Kunzmann gefordert – Dieter, vielen, vielen Dank für die langen Jahre, die wir mit Dir unterwegs sind.